Mit Technik wieder auf die ...: Sicherheit durch Technik

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Autofahren kann manchmal ganz schön verwirrend sein – bei so vielen Verkehrszeichen, mal links, mal rechts angebracht, Ampeln mit zusätzlichen Pfeilen oder Baustellen mit geänderter Verkehrsführung. Da kann man schon mal aus Versehen auf die falsche Spur geraten.

Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen merkt man das nicht immer gleich – und wird so zum Geisterfahrer. Von denen habt ihr bestimmt schon öfters Warnmeldungen im Radio gehört. Täglich geraten mehr als sieben Fahrer bundesweit auf die falsche Spur, schätzt der Automobilclub ADAC. Zum Glück enden nur die wenigsten Fahrten mit einem schweren Unfall.


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Die Pfeile zeigen in die falsche Richtung

Mit dem Verkehrszeichen-Assistenten sicher unterwegs

Noch weniger könnten es allerdings dank modernster Technik sein: einem Verkehrszeichen-Assistent, der noch in diesem Jahr zunächst in einige neue Mercedes-Modelle kommt. Er kann Einfahrtverbotsschilder erkennen und den Fahrer akustisch und optisch warnen, wenn er aus Versehen auf den falschen Weg gerät. Besonders hilfreich ist das an Autobahnauffahrten, wo sich die meisten Geisterfahrer in der Spur irren. Die Funktionsweise des Assistenten ist eigentlich relativ einfach: Eine Kamera an der Innenseite der Frontscheibe erkennt die typischen roten Schilder mit dem dicken weißen Querbalken in der Mitte. Diese Information wird dann an den Rechner der Bordelektronik übermittelt. Und wenn der dann auch noch – ähnlich wie die Positionsbestimmung bei Navigationsgeräten – erkennt, dass man auf einem Autobahnzubringer ist, gibt er drei laute Warntöne von sich und auf dem Display leuchtet ein rotes Einfahrtverbotszeichen auf.

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Geisterfahrer rast mit Tempo in Richtung des entgegenkommenden Autos

Möglichkeiten und Grenzen der Technik

Der Verkehrszeichen-Assistent kann aber noch mehr: Er erkennt zum Beispiel Schilder, die anzeigen, wie schnell man höchstens fahren oder dass man nicht überholen darf. Und auch, wenn diese Beschränkungen wieder aufgehoben sind. Dazu muss natürlich eine gute Sicht sein – hellsehen kann die Technik noch nicht. Aber sie ist immerhin weitsichtig genug, um genau das dem Fahrer zu melden. Denn letztlich aufpassen, reagieren und das Auto steuern muss ja er – denn Technik ist zwar immer schön und gut, aber man darf sich nicht nur darauf verlassen.

Real Life Safety: Verkehrszeichen-Assistent
Real Life Safety: Verkehrszeichen-Assistent