Wir bei Genius glauben an die Bedeutung von MINT-Bildung für die Zukunft. Wir freuen uns daher, dass die Bewerbungsphase für die Auszeichnung als „MNT-freundliche Schule“ bzw. „Digitale Schule“ von MINT Zukunft schaffen! gestartet ist. Als junge Wissenscommunity, die selbst auf MINT-Kompetenzen setzt, möchten wir die nächste Generation von Schülerinnen und Schülern dabei unterstützen, ihre Fähigkeiten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu entdecken und zu fördern. Wir ermutigen daher alle Schulen, sich bis Ende Mai zu bewerben und das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrkräfte für MINT zu zeigen.

Warum sollten Sie sich bewerben?

  1. Profilbildung in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern
  2. Vernetzung mit Partnerunternehmen und MINT-Botschaftern
  3. Stärkung der MINT-Fächer
  4. Angebote der Schule regional und überregional darstellen
  5. Anerkennung für geleistete Arbeit im MINT-Bereich
  6. Teilnahme am MINTMAX-Programm, dem Partnerprogramm für „MINT-freundliche Schulen“

Wer kann sich bewerben? Es können sich alle Schularten bewerben.

Wie funktioniert die Bewerbung? Laden Sie die für Ihre Schule passenden Bewerbungsunterlagen herunter, füllen Sie diese aus und laden sie anschließend bei „MINT Zukunft schaffen!” wieder hoch. Der Bewerbungsprozess ist für alle teilnehmenden Schulen kostenfrei.

Die Ehrung steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK). Die Ehrungsfeiern für die ausgezeichneten Schulen werden pro Bundesland auch in diesem Jahr wieder virtuell stattfinden.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2023

Die Bewerbungsunterlagen, Kontakt zu Ansprechpersonen sowie FAQ finden Sie auf der Website der Initiative MINT Zukunft schaffen!

 

Beitragsfoto: MINT Zukunft e.V.

In diesem Beitrag

  1. Die wichtigsten Fragen rund um Ferienjobs
  2. Wie finde ich heraus, welcher Job zu mir passt?
  3. Welche unterschiedlichen Ferienjobs gibt es?

Die wichtigsten Fragen rund um Ferienjobs

Wie alt muss ich für einen Ferienjob sein? 

Für einen Ferienjob musst du mindestens 13 Jahre alt sein. Dann kannst du täglich maximal 2 Stunden arbeiten, wenn deine Eltern es erlauben. Am Wochenende und nach 20 Uhr abends ist das Arbeiten übrigens verboten für dich, damit du dich zwischendurch auch mal ausruhen kannst. 

Ab 16 Jahren hast du ein bisschen mehr Freiheiten bei deinem Ferienjob, jetzt darfst du täglich bis zu 8 Stunden arbeiten. Die Arbeit am Wochenende ist allerdings immer noch nicht erlaubt, damit du genügend Zeit zur Erholung hast.

Mit welchem Gehalt kann ich rechnen?

Auf diese Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort, denn das Gehalt kann je nach Branche sehr stark variieren. Prinzipiell gibt es in Deutschland einen Mindestlohn von 9,50 €. Leider gilt dieser Mindestlohn jedoch nicht solange du noch minderjährig bist. Dennoch gibt es einige Firmen, die dir trotzdem mindestens den Mindestlohn zahlen. 

Worauf muss ich sonst noch achten?

Wenn du dich für einen Ferienjob entscheidest, gibt es einige Dinge, auf die du jeden Fall achten solltest! Wenn du in einer Firma arbeiten willst, dann ist es ganz wichtig, dass ihr einen schriftlichen Vertrag aufsetzt, in dem alles festgelegt ist. Verlasse dich am besten nicht nur auf mündliche Aussagen. 

Außerdem müssen Ferienjobber manchmal Beträge ihres Gehaltes an bestimmte Versicherungen wie zum Beispiel die Kranken- oder die Rentenversicherung zahlen. Solange du noch minderjährig bist, trifft das auf dich in der Regel nicht zu. Deinen Eltern kannst du sagen, dass sie trotzdem weiterhin das Kindergeld für dich ausgezahlt bekommen, auch wenn du einen Ferienjob hast, also keine Sorge. 

Wie und wo finde ich einen Ferienjob?

Wenn du einen Ferienjob machen willst, dann recherchierst du am besten frühzeitig im Internet. Auf Job-Suchmaschinen findest du alle möglichen Stellenausschreibungen in deiner Nähe. Wenn du bereits eine bestimmte Firma im Blick hast, kannst du direkt einen Blick auf die Firmenhomepage werfen, wo oft Stellen ausgeschrieben werden. Auch eine Initiativbewerbung ist möglich. Außerdem lohnt es sich, hin und wieder einen Blick in die Zeitung zu werfen: Auch hier findest du oft passende Stellenanzeigen. 

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Wie finde ich heraus, welcher Job zu mir passt?

Persönliche Erfahrungen und Eigenschaften

Du willst unbedingt einen Ferienjob machen, aber hast keine Ahnung, welcher zu dir passt? Keine Sorge, das kannst du leicht herausfinden. Mache dir am besten zuerst einmal Gedanken, ob du bereits Erfahrungen mitbringst. Hast du zum Beispiel schon ein Berufsorientierungspraktikum gemacht? Falls das der Fall ist, dann kannst du dir überlegen, ob du gerne weitere Erfahrungen in diesem Bereich sammeln willst. Oder vielleicht willst du lieber mal was Neues ausprobieren?

Neben deinen beruflichen Erfahrungen kannst du dir außerdem um deine persönlichen Kompetenzen Gedanken machen. Bist du besonders handwerklich begabt, passt ein Ferienjob im technischen Bereich für dich. Wirst du hingegen oft für deine geduldige und liebevolle Art gelobt, dann könntest du dich beim Betreuen von Kindern vielleicht wohlfühlen.  

Online-Tests

Mit ein bisschen Recherche findest du im Internet jede Menge Online-Tests, mit deren Hilfe du herausfindest, was am besten zu dir passt. Die Bundesagentur für Arbeit bietet solch einen Test an und hat viele wissenswerte Informationen zusammengestellt. Klick dich doch einfach mal durch.

Allerdings musst du bei diesen Tests im Gedächtnis behalten, dass sie dir in der Regel richtige Berufe vorschlagen, die ein Studium oder eine Ausbildung voraussetzen. Dass du exakt den Job bekommst, der dir vorgeschlagen wird, ist also eher unwahrscheinlich. Aber dennoch können die Tests dir dabei helfen, herauszufinden, welche Branche zu dir passt. So bekommst du ein bisschen Orientierung und weißt, bei welchen Betrieben du dich für einen Ferienjob bewerben kannst.

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Welche unterschiedlichen Ferienjobs gibt es?

Sozialer Bereich

Du bist geduldig, einfühlsam und arbeitest gerne mit Menschen? Dann ist ein Ferienjob im sozialen Bereich genau das Richtige für dich! Von Kinderbetreuung über Unterstützung im Seniorenheim bis hin zur Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist hier alles für dich dabei! 

Entscheidest du dich für die Kinderbetreuung, stehen dir viele Möglichkeiten offen. Du kannst beispielsweise als Betreuer in einem örtlichen Waldheim arbeiten. Zieht es dich eher in die Ferne, kannst du eine Kindergruppe im Ausland betreuen, zum Beispiel bei einer Sprachreise! Das klingt richtig spannend, oder?

Genius – Die junge WissensCommunity von Daimler: Alles, was du über Ferienjobs wissen musst
Babysitten ist ein beliebter Nebenjob, nicht nur in den Ferien // Foto: Adobe Stock, Dan Race

Dienstleistungsbereich

Gerade in der Ferienzeit suchen Hotels und Jugendherbergen häufig Aushilfen. Schließlich reisen gerade im Sommer am meisten Gäste an. In Hotels oder Jugendherbergen kannst du oft im Zimmerservice oder der Küche arbeiten. Aber auch Supermärkte und andere Läden stellen oft Ferienaushilfen ein. Hier wirst du hauptsächlich an der Kasse und im Lager eingesetzt, um Waren zu verräumen. 

Auch private Ferienjobs im Dienstleistungsbereich sind möglich. So kannst du zum Beispiel in der Nachbarschaft deine Babysitter-, Nachhilfe- oder Gartenpflege-Dienste anbieten. 

Technischer Bereich

Mathe und Technik sind voll dein Ding? Dann passt ein Ferienjob im technischen Bereich zu dir! Unterschiedliche Firmen in der Maschinen- und Autoproduktion bieten jedes Jahr Ferienjobs an. Hier kannst du direkt praktische Erfahrungen sammeln und erhältst spannende Eindrücke in der Produktion! 

Wenn du später in diesem Bereich arbeiten willst, dann kann ein Ferienjob im technischen Bereich außerdem ein super Einstieg sein, um mit der Branche in Kontakt zu kommen!

Genius, die junge WissensCommunity von Daimler: Alles, was du über Ferienjobs wissen musst
Ferienjobs helfen dir, herauszufinden, ob dir ein Beruf gefällt // Foto: Adobe Stock, Günter Menzl

Und vieles mehr … 

Neben den genannten Ferienjobs gibt es natürlich noch viel mehr Möglichkeiten! Von Jobs mit Tieren über Landschaftspflege bis hin zum Zeitungen-austragen ist alles dabei. 

Außergewöhnliche Ferienjobs sind oft schwerer zu finden und du musst dich frühzeitig bewerben, da sie begehrt sind. Dafür hast du hier die Chance, einzigartige Erfahrungen zu sammeln. Also halte die Augen offen.

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Beitragsfoto: Adobe Stock // grafikplusfoto

Hinweis: Die in diesem Text enthaltenen Informationen und Aussagen werden von unserem Team sorgfältig recherchiert und geprüft. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dieser Text keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt. Die primäre Zielsetzung unserer Blogartikel besteht darin, junge Leserinnen und Leser für MINT-Themen zu begeistern und komplexe Inhalte in einer verständlichen Form zu vermitteln.

Stand: Juni 2021

Die Geschichte der Schifffahrt geht weit zurück. Bevor die Menschen das Rad erfanden, war der Wasserweg die beste Möglichkeit für den Transport. Bereits die alten Ägypter bauten vor mehr als 5.000 Jahren Schiffe, mit denen sie auf dem Nil fuhren. Als Baumaterial verwendeten sie anfänglich zusammengebundenes Schilf und später auch Holz.
In den letzten Jahrtausenden entwickelte sich der Schiffbau weiter. Die Wikinger bauten ihre berühmten Kriegsschiffe und die Spanier große Handelsschiffe aus Holz. Mit einem solchen Handelsschiff entdeckte Christoph Columbus 1492 Amerika. Heute bestehen unsere Schiffe meistens aus Metall. Im Gegensatz zu Holz ist Metall sehr stabil, aber auch viel schwerer.

Wie kann ein Schiff schwimmen?

Du hast bestimmt schon einmal gesehen, dass ein Holzstück auf dem Wasser schwimmt. Und du weißt auch, dass eine Metallkugel im Wasser untergeht. Warum gehen Schiffe, die aus schwerem Metall gebaut sind, dann nicht unter?
Schiffe sind innen hohl und haben eine bauchige Form. Ein zusammengeknülltes Schiff würde sinken, wie die Metallkugel. Ob ein Gegenstand schwimmt, hängt also nicht nur von seinem Gewicht ab, sondern auch von seiner Form. Durch die Form des Schiffes wird ein Auftrieb erzeugt, der das Schiff auf dem Wasser hält. 

Das Archimedische Prinzip

Ein weiterer Grund dafür, dass Schiffe schwimmen können, ist das sogenannte Archimedische Prinzip“. Der griechische Mathematiker Archimedes entdeckte dieses physikalische Gesetz vor über 2.000 Jahren. Das kennst du sicher auch: Wenn du dich in eine Badewanne setzen würdest, die randvoll ist, würde die Wanne überlaufen. Das Wasser wird „verdrängt“.
Das physikalische Prinzip dahinter sagt aus: Der Auftrieb eines Körpers im Wasser ist dann ausreichend gegeben, wenn er ein größeres Gewicht an Wasser verdrängt, als der Körper selbst besitzt. Wenn ein 100 Tonnen schweres Schiff also schwimmen möchte, muss es mehr als 100 Tonnen Wasser verdrängen.

Schwimmen und tauchen: So funktionieren U-Boote 

Wie kommt es nun, dass U-Boote tauchen können, wo sie doch innen hohl und mit Luft gefüllt sind? Ganz einfach: U-Boote besitzen große Tanks, die entweder mit Wasser oder mit Luft gefüllt sind. Für den Tauchgang öffnet der Steuermann die Klappen des Tanks. Dadurch füllen sich die Tanks mit Wasser und das U-Boot wird schwerer – es sinkt. Tiefsee-U-Boote können so bis zu 6.000 Meter tief tauchen. Um wieder an die Wasseroberfläche zu kommen, füllt der Steuermann die Tanks mit Luft aus Pressluftflaschen. Die Luft verdrängt das Wasser: Das U-Boot wird wieder leichter und der Auftrieb stärker. So schwimmt das U-Boot wie ein Schiff auf dem Wasser.

 

Schwimmendes U-Boot
U-Boote können nicht nur tauchen sondern auch an der Wasseroberfläche schwimmen.

 

 

Beitragsfoto: Adobe Stock // STOCKSTUDIO

Hinweis: Die in diesem Text enthaltenen Informationen und Aussagen werden von unserem Team sorgfältig recherchiert und geprüft. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dieser Text keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt. Die primäre Zielsetzung unserer Blogartikel besteht darin, junge Leserinnen und Leser für MINT-Themen zu begeistern und komplexe Inhalte in einer verständlichen Form zu vermitteln.

Stand: November 2019

Unsere Welt wird immer vernetzter. Auch in der Automobilbranche ist Vernetzung ein zentrales Thema, wenn es beispielsweise um Sicherheit und autonomes Fahren geht. Genius stellt Ihnen ab sofort ein neues Arbeitsheft und einen Experimentierbausatz zum Thema „Vernetzte Welt“ zur Verfügung.

Der neue Band beschäftigt sich mit der Vernetzung der Welt in der Produktion, der Mobilität und im privaten Bereich. Möglich macht diese Vernetzung die Digitaltechnik, deren Grundlagen breit dargestellt werden. Alles ist modular aufgebaut mit Angeboten zur Differenzierung, sodass Sie für Ihre spezifische Klassensituation sicher und schnell das Richtige finden werden.

Als besonderes Highlight verfügt der Titel „Vernetzte Welt“ über digitale Zusatzinhalte für einen abwechslungsreichen und modernen Unterricht.

Mit dem Experimentierbausatz können Ihre Schülerinnen und Schüler im Unterricht Schaltungen nachbauen, die in modernen Fahrzeugen beispielsweise bei Fahrassistenzsystemen, der Start-Stopp- Automatik oder einer digitalen Tankanzeige zum Einsatz kommen. Alle Informationen, Arbeitshefte und Unterrichtsmaterialien zu dem neuen Band aus der Reihe „Mobilität der Zukunft“ mit kostenlosen Downloads finden Sie hier.

Die aktuellen Termine für diese Seminarreihe und alle weiteren Fortbildungsangebote finden Sie hier. Interessierte Lehrer können sich direkt online anmelden.

Genius bietet Bausätze, Arbeitshefte, Arbeitsblätter und Informationen zu weiteren Themen wie Sicherheitstechnik, Antriebstechnik oder Design, Aerodynamik & Produktionstechnik. Die Unterrichtsmaterialien stehen kostenlos zum Download zur Verfügung.