In Untertürkheim haben Alex und ich das Labor erkundet, in dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Mercedes-Benz an der Entwicklung von Batteriezellen für Autos forschen. Ihr wollt nochmal nachschauen? Hier kommt ihr zu unserer letzten Reportage. Im Zelltechnikum gibt es aber noch so vieles mehr zu entdecken! Deswegen freuen wir uns riesig, als uns Martin Frey dazu einlädt, noch mehr über die Vorgänge im Zelltechnikum zu erfahren.

Gar keine Frage – natürlich haben wir Lust!

Erkundungstour mit Anja Paulus

Jetzt wird es spannend! In Bauabschnitt 3 übernehmen nämlich viele Maschinen die Aufgaben, die im Labor von Menschen durchgeführt werden. Ob das wohl funktioniert? Und was noch viel wichtiger ist, gibt es dort echte Roboter? Angekommen in Bauabschnitt 3 lernen wir Anja Paulus kennen, sie ist Zellbau-Expertin. Welche Aufgaben Anja in ihrem Job hat, erfahrt ihr im Video. Mit ihr dürfen wir uns alles ganz genau anschauen und fühlen uns dabei wie auf geheimer Mission.

Nichts geht ohne Schleim

In Bauabschnitt 3 des Zelltechnikums werden die gleichen Stationen durchlaufen wie im Labor. Das heißt, los geht’s mit dem Slurry! Beim Anrühren dürfen wir auch im Bauabschnitt 3 wieder fleißig mithelfen. Zuerst muss das Pulver für den Slurry abgewogen werden. Bei dem Mengenunterschied zum Labor staune ich nicht schlecht: statt mit Gramm arbeitet man hier in Kilogramm! Damit der Slurry angemischt wird, muss Alex noch das Rührwerk starten. Das macht er ganz einfach per Mausklick.

Im Reich der Roboter

Unser nächstes Ziel ist der Trockenraum. Dort müssen wir unsere Sicherheitsausrüstung aufstocken zu einem richtigen Schutz-Overall! Die Batterien mögen es nämlich, wenn es trocken ist. Feuchtigkeit kann die Leistung der Batterie stark beeinflussen. Für uns Menschen ist diese Trockenheit aber nicht zu unterschätzen, deswegen müssen wir uns gut schützen.

Im Trockenraum staunen wir nicht schlecht. Der Beschichter ist viel, viel größer als der im Labor. Warum das wohl so ist? Findet es heraus! Als nächstes geht es zum Kalandrieren. Was das bedeutet und was ein Kalander macht, erfahrt ihr im Video. So viel vorab: Das Gewicht der Walzen ist ganz schön verblüffend!

Die Stapel-Challenge: Wir gegen die Maschine

Auch das Stapeln der Zellen übernimmt ein Roboter: Separator, Anode, Separator, dann eine Kathode. Das klingt einfach, das können wir bestimmt schneller als der Roboter – oder? Die Herausforderung nehmen wir natürlich sofort an. Im Video seht ihr, wer den Stapel-Wettbewerb gewinnt!

Zu guter Letzt wird die Batteriezelle noch eingepoucht (also eingepackt), mit Elektrolyt befüllt und versiegelt – im Labor haben Martin und sein Team das alles eigenhändig gemacht. Nach dem Anladen ist die Zelle fertig für den Lichterketten-Test. Das Ergebnis zeigt: Alex und ich sind schon echte Batterie-Profis. Doch wie viele dieser Batteriezellen kommen denn jetzt eigentlich in ein einziges Auto?

Nach dem Besuch in Bauabschnitt 3 gibt es jetzt noch ein Rätsel für uns zu lösen: Wo werden aus den Batteriezellen die fertigen Batterien hergestellt? Für unseren nächsten Einsatz sind wir schon auf einer ganz heißen Spur!

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Alle Fotos: Mercedes-Benz Group AG

SAUBERER FLÜSTERMOTOR

Sicher würdest du nicht gerne an einer Hauptstraße wohnen. Denn rund um die Uhr macht sich der Verkehr lautstark bemerkbar. Und dann wären da noch die vielen Abgase. Mit elektronischen Fahrzeugen ist das anders. Die sogenannten E-Autos rattern nicht so laut wie ihre Verwandten. Bei geringen Geschwindigkeiten könntest du sogar noch eine Stecknadel fallen hören. Und sie geben auch keine Stickoxide ab. Denn sie nutzen keinen Tank, sondern eine Batterie, die man über eine Ladedose auflädt. Sie werden von einem Elektromotor betrieben, keinem Verbrennungsmotor. Um sie also in zwei Worten zusammenzufassen: Leise und sauber. Wo liegt also noch das Problem? Naja, ein richtiges Problem gibt es nicht. Zumindest keines, das sich nicht beheben ließe.

Elektroauto
Die wichtigsten Elemente eines Elektroautos

Der Haken ist, dass diese fast lautlosen Autos lebensbedrohliche Gefahren bergen. Besonders in Wohngebieten ist der Klang des Motors ein wichtiges Signal für die Verkehrssicherheit. Es hilft vor allem dir und älteren Menschen, die Quelle des Risikos zu hören. Und diesem dann aus dem Weg zu gehen. Aber wenn das E-Auto von selbst keinen Mucks macht, wie verpasst man ihm dann einen Sound?

DER TON MACHT DIE MUSIK

Akustik
Für deine Sicherheit ist es sehr wichtig, Autos auch kommen zu hören

Mercedes-Benz hat das Problem mit seiner Akustik-Abteilung sofort angepackt. Jetzt arbeiten sie nicht mehr nur daran, gewöhnliche Autos leiser zu machen, sondern auch elektrische lauter. Über eine solche Arbeit mit der Akustik eines Fahrzeugs kannst du dich in diesem Beitrag schlau machen. Die Debatte läuft allerdings darüber, welche Töne die E-Autos machen sollen. Es wurde viel experimentiert: Piepsen, Klingeln, Melodien – ja sogar die Geräusche eines Ufos wurden imitiert. Ganz schön überirdisch.

SOUND IN SERIE

Die Mercedes-Benz Abteilung blieb aber auf dem Teppich. Schließlich ist der Straßenverkehr keine Szene eines Fantasy-Films. Sie entschied sich, die Bassfrequenz eines Verbrennungsmotors zu imitieren und brachte den akustischen Umfeldschutz auf die Straßen. In Japan und in den USA kommt dieser sogar serienmäßig zum Einsatz. Bei uns ist er optional erhältlich. Doch natürlich erfüllt er seinen Zweck auf der ganzen Welt in gleichem Maße: Er macht einen spezifischen Sound. Fußgänger/innen und Radfahrer/innen werden so auf dein Fahrzeug aufmerksam, während du im Innenraum den Klang aber nicht zu hören bekommst. So schützt Mercedes-Benz nicht nur alle Verkehrsteilnehmer/innen, sondern auch die wichtigsten Eigenschaften seiner Fahrzeuge: Sicherheit und Komfort.

Bilder: Mercedes-Benz Group AG