Voller Druck für sanfte Formen: Was steckt hinter einem Auto?

Presswerk 1

Autos bestehen aus einer Menge Hightech – verpackt in einer Hülle, die nicht nur schön, sondern auch sicher sein muss. Die Karosserie dieser Fahrzeuge besteht aus zahlreichen Blechen, die in Presswerken in Bestform gebracht werden.

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Ganz schön stark

Richtig laut kann es im Presswerk von Daimler in Sindelfingen werden. Denn dort werden jeden Tag tonnenweise Stahl- und Aluminiumbleche geformt und so Motorhauben, Fahrertüren oder Kofferraumdeckel hergestellt. Daraus entsteht dann auch die Karosserie von Fahrzeugen. Und dazu braucht es ganz schön viel Power: Mit bis zu 7400 Tonnen Presskraft arbeiten die Anlagen im Werk Sindelfingen. Zum Vergleich: Mit eurem Gebiss, in dem der stärkste Muskel eures Körpers sitzt, schafft ihr gerade mal eine niedrige dreistellige Kilogrammzahl, also nicht einmal ein Zehntausendstel!

Presswerk 2

Facharbeiter leisten Feinarbeit

Doch die Maschinen sind trotz ihrer Kraft richtig feinfühlig: Die einzelnen Bleche müssen nämlich sehr exakt gefertigt werden, damit sie später in der Montage perfekt zusammenpassen. Da kommt es bis auf ein Hundertstel von einem Millimeter an. Deshalb werden die Anlagen und Werkzeuge, von denen einige ganz unterschiedliche Teile pressen können, in Sindelfingen von Facharbeitern selbst hergestellt. Dazu bedienen sie sich übrigens auch in der Natur. Denn die hat viele Tricks parat, um beispielsweise mit einer geeigneten Form einen besseren Luftwiderstand zu erhalten oder leichter zu werden.

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Gut zur Umwelt

Das geht im Automobilbau auch, zum Beispiel mit neuen Hightech-Werkstoffen oder Kunststoff, die in den Anlagen mit den Blechen verbunden werden können. Diese werden dadurch leichter, sind aber noch genauso steif wie vorher und helfen so, Benzin oder Diesel zu sparen und die Umwelt zu schützen.

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2100 Fahrzeuge täglich

Übrigens: Das Presswerk in Sindelfingen fertigt nicht nur Teile für bis zu 2100 Fahrzeuge, die dort jeden Tag zusammengebaut werden, sondern auch für andere Werke in Bremen in Norddeutschland, im baden-württembergischen Rastatt oder im nicht weit entfernten Smart-Werk im französischen Hambach.