Jetzt wird es groß: Genius Kinderreporter Alex und Milena im Werk Wörth

Hier sind wir wieder, Milena und Alex. Als Kinderreporter sind wir für Genius unterwegs und lernen die faszinierende Daimler-Welt kennen.

Was uns bei unseren Kinderreporter-Einsätzen erwartet, ist jedes Mal eine große Überraschung. Dieses Mal wussten wir nur eins: Es wird groß – denn es geht ins Mercedes-Benz Werk Wörth, wo LKW hergestellt werden. Passend dazu haben Milena und ich unseren ferngesteuerten Spielzeug-Actros mitgebracht – die großen Lastwagen dürfen wir ja noch nicht fahren.

Schwere Einzelteile für große Fahrzeuge

Wir haben so viel Spaß dabei, mit dem kleinen LKW zwischen den großen Trucks umherzuflitzen, dass wir nicht aufpassen. Der Spielzeug-Truck fährt jemandem gegen den Fuß – keinem anderen als unserem heutigen Interviewpartner Matthias Jurytko, Leiter des Werk Wörth. Der nimmt es mit Humor, hebt den Truck auf und begrüßt uns lachend.

Ich bin ganz überrascht, als Matthias uns erzählt, dass keine zwei LKW, die hier vom Band gehen, genau gleich sind. Es gibt so viele Kombinationen – allein bei den Farben! Wenn jemand einen LKW bestellt, kann er sich ganz genau aussuchen, was er möchte, und der LKW wird dann genau so gebaut. Das stellen Milena und ich uns ziemlich kompliziert vor.

Milena fragt nach, ob die Teile in der Produktion von so großen Fahrzeugen nicht auch besonders schwer sind. Matthias sagt, dass es für die besonders schweren Einzelteile besondere Hilfsmittel gibt, sodass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter es bei ihrer täglichen Arbeit leichter haben und nicht so schwer heben müssen. Das ist gut – sonst wäre es sicher sehr anstrengend, einen LKW zu bauen!

Milena und ich packen an

Jetzt haben wir so viel über die LKW-Produktion gehört, jetzt wollen wir es auch einmal aus der Nähe sehen. Ein paar Stationen haben wir ja schon entdeckt, als wir mit unserem Spielzeug-LKW durch die Halle gedüst sind. Aber jetzt kommt ein Mitarbeiter von Matthias, Frederik Neises, der uns alles zeigen und genauer erklären kann.

Mit ihm ziehen wir weiter zu dem Teil am Band, wo die Fahrerkabinen zusammengebaut werden. Aber zuerst begrüßen wir einmal die Mitarbeiter am Band – auf ganz besondere Kinderreporter-Art. Dann zeigt uns Frederik, wie das Cockpit in die Fahrerkabinen eingebaut wird. Wie Milena und ich den Mitarbeitern so zuschauen, bekomme ich direkt Lust, das selber mal auszuprobieren. Ich frage Frederik einfach ganz direkt, ob wir auch mit anpacken dürfen. Und tatsächlich: Unter seiner Anleitung dürfen wir selber ein paar Schrauben festziehen. Das geht mit speziellem Werkzeug ganz leicht.

Vorhin haben wir noch von schweren Teilen gesprochen, jetzt stehen wir vor einer Station mit einem richtig schweren Teil des LKW: dem Rahmenbau. Nachdem der Rahmen lackiert ist, muss er einmal umgedreht werden. Das geht innerhalb weniger Sekunden ganz automatisch. Und auch hier dürfen wir den Kollegen helfen, ein paar Schrauben reindrehen und sogar einen der schweren Rahmen mit einer Fernsteuerung an den richtigen Platz bewegen. Das hat Spaß gemacht!

Kamera statt Spiegel: Cool!

An unserer letzten Station, dem Lackübergabeplatz, steht ein ganz besonderer, ganz neuer LKW. Mir fällt direkt auf, was an diesem anders ist: keine Außenspiegel! Wie kann das sein, der Fahrer muss doch etwas sehen können. Frederik erklärt uns, dass hier Kameras die Aufgabe der Seitenspiegel übernehmen. Der Fahrer sieht auf einem kleinen Bildschirm im Inneren des Cockpits, was die Kameras draußen aufnehmen. Das sorgt für weniger Luftwiderstand – und somit verbraucht der LKW auch weniger Benzin.

Wie cool es wäre, wenn Milena und ich auch in so einem riesigen LKW nach Hause fahren könnten. Wir verabschieden uns von Frederik und winken dem Actros hinterher. Wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten Einsatz.

In diesem Video seht ihr, was wir in Wörth alles erlebt haben: