Wo die Ideen entstehen: Genius Kinderreporter Alex und Milena im Lab1886

Hier sind wir wieder, Milena und Alex. Als Kinderreporter sind wir auch dieses Jahr wieder für Genius unterwegs und lernen die faszinierende Daimler-Welt kennen. Unser heutiger Besuch führt uns ins Lab1886 – eine Ideenschmiede soll das sein. Alex und ich sind ganz gespannt, was es damit auf sich hat.

Dass das hier kein gewöhnliches Büro ist, sehen wir gleich, als wir ankommen. Ein riesiges Graffiti vor der Tür und im Flur eine lange Reihe an Filmplakaten an der Wand – haben wir uns im Ort geirrt und sind aus Versehen in einem Kino gelandet? Doch bei einem genaueren Blick sehen wir: Die Filmplakate haben alle etwas mit Daimler zu tun. Das sieht spannend aus!

Das Rätsel, was das Lab1886 ist, wird gelüftet, als wir unsere Interviewpartnerin kennenlernen: Susanne Hahn leitet das Lab und erklärt uns, was hier gemacht wird. Das Lab1886 ist eine Ideenschmiede – hier arbeiten viele sehr unterschiedliche Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen in einer Atmosphäre, in der sie ganz besonders kreativ werden können. Und warum? Um sich neue Ideen für die Zukunft auszudenken, an denen im Lab dann weitergetüftelt wird. Übrigens ist es gar nicht schlimm, wenn eine Erfindung einmal nicht funktioniert, sagt Susanne – genau dafür ist so ein Lab nämlich auch da. Einfach mal machen und ausprobieren.

Technik für die Zukunft: Volocopter und Brennstoffzelle

Jetzt wollen wir natürlich wissen, was das für Ideen sind, die sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier ausdenken. Susanne lädt uns zu sich ins Büro ein und zeigt uns ein Modell. Es sieht aus wie ein Hubschrauber – nur statt ein großes Rotorblatt hat er ganz viele kleinen. Der Volocopter. Den habe ich doch schon einmal in einem anderen Kinderreporter-Video gesehen! 

Susanne erzählt, dass der Volocopter für die Mobilität der Zukunft steht. Er kann zwar durch einen Piloten gesteuert werden, aber auch ganz autonom fliegen. In der Zukunft könnte er wie ein „Lufttaxi“ funktionieren – man bestellt den Volocopter per App, um damit kürzere Strecken in der Stadt zurückzulegen. Ganz schön praktisch. Wir fragen Susanne, ob sie sich auch trauen würde, in dem Volocopter mitzufliegen. Sie nickt begeistert und sagt, sie habe sich schon auf die Warteliste eintragen lassen. Ob Alex und ich das auch machen können? Mit dem Volocopter mitzufliegen macht bestimmt Spaß!

Trinkwasser statt Abgase: die Brennstoffzelle

Eine andere Idee, an der hier gearbeitet wird, stellt uns Susannes Kollege Joachim vor. (Er sitzt übrigens in einem richtig coolen Büro – aber seht selbst im Video!) Vor ihm auf dem Tisch steht ebenfalls ein Modell, diesmal das eines Fahrzeugs. Und das kann sogar fahren – mit echtem Wasserstoff! Joachim arbeitet nämlich an einer ganz besonderen Technologie: der Brennstoffzelle. Wir kennen das Prinzip bereits von unseren Kinderreporter-Vorgängern, Emma und Nick: Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff und erzeugt dabei elektrische Energie, die wiederum das Auto vorantreibt. Dabei entstehen keine Abgase, sondern es kommt tatsächlich nur Wasser aus dem Auspuff! Und das ist einfach richtig gut für die Umwelt!

Joachim erzählt, dass man die Brennstoffzelle nicht nur als Antrieb für Autos nutzen kann. Seine Aufgabe ist es, weitere Bereiche zu finden, in der diese Technologie sinnvoll eingesetzt werden kann. Ein Beispiel sind sogenannte Notstromaggregate. Die braucht man, wenn der Strom aus der Steckdose einmal ausfällt. Alex denkt natürlich gleich daran, dass er dann sein Computerspiel nicht unterbrechen muss – doch Joachim erinnert uns daran, dass ein Stromausfall ja auch richtig gefährlich werden kann. Wenn zum Beispiel im Krankenhaus der Strom ausfällt, während gerade operiert wird. Daran haben wir noch gar nicht gedacht! Da kann die Brennstoffzelle sogar Leben retten!  

Jetzt kommen wir! Unsere eigene Idee

Jetzt haben Alex und ich so viel von spannenden Ideen für die Zukunft gehört – und außerdem hat Susanne doch gesagt, dass neue Ideen von überall kommen können und sie sich im Lab1886 jede Idee anhören. Da wollen Alex und ich jetzt auch eine eigene Idee vorstellen. Susanne ist sofort dabei und wir treffen uns mit ihr, Joachim und einem weiteren Kollegen im sogenannten Pitch-Raum. Ein Pitch ist das Vorstellen einer neuen Idee – und genau das machen Alex und ich jetzt. 

Wäre es nicht super praktisch, eine App zu haben, die einem beim Vorbereiten eines Referates hilft? Alex und ich nennen diese Idee den „Genio-Bot“ und zeichnen und schreiben wie wild ein ganzes Flipchart voll, während wir erzählen, was der „Genio-Bot“ alles kann. 

Wie Susanne und ihre Kollegen unsere Idee finden? Das seht ihr im Video!

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